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© 1990-2011 Rolf Reinhold
Created at Mar 10 2007

    "Was auch immer Sie tun, 
es ist jedesmal Ihre eigene Entscheidung, ... ausnahmslos!"

Unternehmenszweck der Fitforfuture KG ist "Entwicklung, Verbreitung und Umsetzung zukunftstraechtiger Konzepte"

"Anthropomorphism grows into theology, while physicism (if I may so call it) develops into science."
(Thomas Henry Huxley,
Philosoph; lebte 1825 bis 1895 in England; entwickelte u.a. 'Agnostizismus')


Physistik

Ein transdisziplinaerer Rahmen fuer eine erneuerte

PHILOSOPHIE DER SACHLICHKEIT

anknuepfend an die fruehen Ansaetze der griechischen und aller folgenden Philososphen des 'beobachten (gri.: skep(t)esthai)' und 'genau hinsehen'.

von Rolf Reinhold
Version 4.4 vom 11.07.2011

Entwurf eines kooperativ zu fuellenden

Rahmens fuer

konsensuell lebenspraktisch philosophieren

... mit der Hauptfrage

"WIE?"

und der Folgefrage

"Wie aendert sich unser 'miteinander leben', wenn wir alles Ueberlieferte ueberpruefen und alles sensorisch Zugaengliche miteinander abgleichen?"

... als konsequent auf neurophysiologisch begruendeter Basis fortgefuehrte Alternative zu Sensualismus, Skeptizismus, Pragmatismus, Empiriokritzismus, Physikalismus, Konstruktivismus, Konditionalismus, Relationalismus, Operationalismus, Funktionalismus etc. Deren jeweilige Implikationen werden durch 'Physistik' teilweise aufgehoben und durch 'beschreiben' ersetzt, wobei ein 'Faecher von Aspekten und Moeglichkeiten' offen bleibt.
'Sinn und Zweck' eines solchen Ansatzes sehe ich insbesondere im Erfuellen der Forderungen, Philosophie muesse
  • 'auf Lebensgestaltung anwendbar' und
  • 'interindividuell zugaenglich', also 'verhandelbar' sein.


Einfuehrung

'Physistik' soll sein "Kunde ('forschen' und 'vermitteln') vom ausschlieszlichen PHILOSOPHIEREN ueber 'sinnlich Erfassbares', ueber Phaenomene (einzelne Gegenstaende, 'Namen') als "das mir erscheinende" (Protagoras) und deren unmittelbare Ableitungen DifferenzPhaenomene (Verben und Eigenschaften) und PhaenomenDifferenzen (Abstraktionen erster Ordnung)".
'Physistik' ordnet sich dem weitergefassten Rahmen 'EigentlichePhilosophie' unter, der mythische Denkfiguren als 'fuer den Diskurs ungeeignet' betrachtet, da sie 'hyperindividuell ('privat')' sind und fuer ihrem jeweiligen Eigentuemer 'nicht zur Disposotion stehen'.
Hieraus ergibt sich die Fragestellung: "WAS bleibt uns unter diesen Bedingungen uebrig von der bisherigen traditionellen Philosophie?" (->Sensualistik). Daran schliesze ich auch die Frage an: "WIE koennen wir die auf dieser Basis erzeugten Annahmen auf ihre Alltagstauglichkeit ueberpruefen und gegebenenfalls in denAlltag uebertragen?"

Dieser Ansatz kann aus meiner jetzigen Perspektive als 'konsensuell' im zutreffendsten Sinne des Wortes bezeichnet werden. Denn es geht dabei zum einen um 'Konsens', zumindest um den ueber die innerhalb des genannten Rahmens moeglichen Diskursinhalte und Sichten. Zum anderen geht es ja hier auch ausschlieszlich um 'sensuell erfassbares', das gemeinsam betrachtet und beschrieben wird. Das kann dann eben auch als 'Konsens ueber das sensuell erfassbare' und somit 'konsensuell' bezeichnet werden.
Des weiteren ist dieser Ansatz offensichtlich auch als 'relational' zu bezeichnen. Denn bei dem 'das mir erscheinende' geht es um 'meine Relation zum Gegenstand' und auch um 'die vom Betrachter gesetzten Relationen der Gegenstaende zueinander'.

Entstanden ist meine Sicht, dass 'wir nichts anderes als das unseren Sinnen zugaengliche' verfuegbar haben, aus meinen 'ureigenen Ueberlegungen von Kindesbeinen an', die erheblich von denen meiner 'Umgebungskultur' abweichen. Siehe dazu auch 'AxioTentaO', das ich ausdruecklich mit einem eigenwilligen Eigennamen versehen habe, da ich meine eigenen Schlussfolgerungen von den hier anzudenkenden 'grundsaetzlichen konsequenten Ueberlegungen' als 'MEINE THEORIE' getrennt halten und keineswegs 'als einschraenkende Bedingungen vorgeben' moechte. Denn ich stelle mir durchaus vor, dass andere Menschen innerhalb des hier gesetzten umfassenden Rahmens zu voellig anderen eigenen Schlussfolgerungen ('Axiomen', 'Theorien': 'Annahmen') kommen werden.

Hier soll der Raum fuer die Entwicklung eines Diskurses und eines redigierten Forums ueber eben diese "grundsaetzlichen konsequenten Ueberlegungen ueber die moeglichen Schlussfolgerungen aus einem physistischen Ansatz" entstehen.


Die 'Anklaenge' an philosophische 'Richtungen' wie z. B. 'Skeptizismus', 'Agnostizismus', 'Physikalismus', 'Konstruktivismus' sowie saemtliche Ueberlegungen ueber 'metaphysikfreie Philosophie' von Condillac, Hume, Avenarius, Mach, Mauthner, Carnap, Popper und Rorty (etc.) sind zwar unverkennbar, jedoch keineswegs Ausgangspunkt meiner Ueberlegungen gewesen. Sie weisen vielmehr etliche 'zufaellige Aehnlichkeiten' auf. Die dortigen Aeuszerungen werden in dem von mir vorgelegten Ansatz auch MEINES Erachtens WEIT ueberschritten, da die Trennung von einerseits 'mythischen Inhalten' und andererseits 'philosophieren' bisher kaum konsequent durchgehalten wurde.
Ausgangspunkt meiner Ueberlegungen war meine Beschaeftigung mit 'Gehirnfunktionen'. Mein daraus abgeleiteter Kernsatz "Denken ist Simulation von Organlagen" begruendet somit "den ersten konsequent durchgehaltenen neurophysiologisch basierten philosophischen Ansatz".

Denn der 'Knackpunkt' aller vorherigen 'Ueberlegungen in diese Richtung' ist aus meiner Sicht die 'immer noch unhinterfragte Uebernahme traditioneller Denkfiguren', wie z. B. 'DIE Wahrheit', 'DER Geist', 'DIE Vernunft', 'DER Verstand', 'DER Wille', 'DAS Ich', 'DIE Seele' (etc.) einschlieszlich aller darausfolgenden 'Annahmen', wie z. B. auch und gerade 'Beweis' bzw. 'Argument', nicht zuletzt auch 'Wissen', 'Erkenntnis' und 'Erklaerung' als 'mit dem Anspruch auf ""Wahrheit"" versehen'.
All diese Annahmen und Denkfiguren haben innerhalb der hier angedachten 'Physistik' KEINEN BESTAND mehr. Sie sind als ""Erklaerungsmodelle"" 'uebermaeszig belastet' mit den Einschraenkungen einer spezifisch kulturgepraegten Sicht, die als 'kulturelle Brille' den freien Blick auf Phaenomene verbaut. (mehr zu diesem Thema)
Folglich werden alle oben genannten Termini und die vergleichbarer Art in den Bereich des 'Glaube' verwiesen, somit als Termini und Denkfiguren aus dem spezifisch physistisch geprägten philosophischen Diskurs ausgeschlossen. Jeglicher 'Glaube' bleibt daneben voll bestehen, wird als solcher weder angezweifelt noch verworfen.
So lassen sich aus dieser Sicht 'aus konkretem Anlass' lediglich 'Phaenomene' und 'Phaenomendifferenzen als Differenzphaenomene' eroertern, wie etwa "sich bewegt haben", "gedacht haben", "erinnert haben", "entschieden haben", "bewertet haben" (etc.), sozusagen 'mit Fug und Recht' und mit Aussicht auf 'einigen ueber Ablaeufe und Zusammenhaenge' diskursiv erarbeiten.

'Philosophie' ist, von dieser Basis aus betrachtet aus meiner jetzigen Sicht, WEIT MEHR als nur ""DIEphilosophie"", die ich als 'in weiten Teilen von ""metaphysisch"" basierten bzw. mythisch gepraegten Ueberlegungen bestimmt' charakterisieren moechte. Folglich ist es Aufgabe dieses Ansatzes, jegliche 'Metaphysizismen' auf 'Bezeichnungen fuer sensorierbare Unterscheidungen' zurueckzufuehren. Anders als der Ansatz Carnaps, mittels eines 'Querschnittes' einen Teil von 'Sprache' abzutrennen und somit eine 'neue' ('physikalische') Sprache einzufuehren, liegt hier ein 'Laengsschnitt' nahe, der den 'metaphysischen/ mythischen' Teil von Sprache vollstaendig aus der des philosophischen Diskurses 'herausoperiert'. Dazu gehoert alles, was "als 'meinen' sich auf bestimmtes festlegt" und somit ueber 'beschreiben' hinausgeht.

Jeglichem philosophischen Ansatz auf dieser Basis koennen und sollten alle 'forscherischen Ergebnisse', traditionell als ""wissenschaftliche Erkenntnisse"" bezeichnet, zugrundegelegt werden. Diese sollten allerdings auch 'von jeglichem metaphysischen Ballast und allen eingebauten Schlussfolgerungen befreit worden' sein. Das klingt vermutlich leichter, als es sich dann in der Praxis erweist. Denn selbst solche Termini wie 'Schwerkraft', 'Energie' (etc.) sind ""Erklaerungsmodelle"", laut Gregory Bateson sinngemaesz "Erklaerungsprinzipien, die als solche dazu verwendet werden koennen, ALLES damit zu erklaeren, was mensch damit ERKLAEREN WILL". ""Erklaerung"" operationalisiere ich als "... das, was dazu dient, sich damit zufrieden geben zu koennen". ""Erklaerungsmodelle"" fordern ein "Sooo IST das!", das sie als 'unumstoeszlich gueltig' hinstellt. Das Pendant zu ""Erklaerung"" ist ""verstehen"", das damit zu einem 'sich damit (mit der ""Erklaerung"") zufrieden geben' operationalisiert werden kann.

Wenn ich 'philosophieren' operationalisiere als "erzeugen von Basisannahmen fuer menschliches handeln (erzeugen von Annahmen fuer die Erzeugung von 'Annahmen zum handeln')" UND dabei unterstelle, dass 'jegliches ueberlegen irrtumstraechtig' ist, wird die 'NOTWENDIGKEIT des Diskurses' deutlich, der als 'Korrektiv der individuellen Sichten' geeignet sein kann, Irrtuemer aufzudecken. Ein solcher Diskurs sollte 'konsensgeeignet' sein, da erst daraus ein 'koordiniert ueberpruefen' der produzierten Annahmen moeglich wird.

Wenn 'philosophieren' dazu geeignet sein soll, 'grundlegende Annahmen fuer die Erzeugung von Annahmen fuer unser tun' zu erzeugen, koennen wir daraus einen 'Bedarf dazu' rueckschlieszen.

Bei einer Dauer von ueber 2000 Jahren duerfen wir dann weiter annehmen, dass 'philosophieren' diesen 'Zweck' auch hinreichend erfuellt hat, 'koordiniert kollektives Weltbild' zu erzeugen.

Jedes Weltbild hat den 'Zweck', Bestaendigkeit in die 'Art von koordiniertem Betrachten und Herangehen' zu bringen.
Daraus laesst sich wiederum  schlieszen, dass jede Form der Konfronation mit 'differenter Sicht' geeigent ist, jedes individuelle Weltbild in seiner Bestaendigkeit zu bedrohen.

Das ist unerheblich, solange 'Philosophie' sich im Elfenbeinturm ihres 'privilegierten Zugangs' (Rorty) befindet und allein schon durch ihr Vokabular den allermeisten Menschen verschlossen bleibt. Sobald 'beschreibend bleibend philosophieren' fuer weite Kreise 'aus eigenem erleben nachvollziehbar' wird, hat ein physistischer Ansatz auch fuer die Folgen der daraus entstehenden Irritationen geradezustehen.

Die 'Sicherheiten' und 'Gewissheiten', die ein solches 'philosophieren' infragestellend stoert und zerstoert, muss sie auf der anderen Seite auch 'Orientierung gebend' wieder auffuellen. Diese Forderung kann in etwa mit dem Hinweis erfuellt werden, dass die Irrtumstraechtigkeit menschlicher Annahmen allgegenwaertig ist.

Folgerungen fuer alle Bereiche: Irrtumsvorbehalt

"Sinneseindruecke sind truegerisch" waren sich schon die Denker des antiken Griechenland einig. In den zweitausend Jahren christlich gepraegter Verarbeitung philosophischer Gedanken wurde diese 'Irrtumstraechtigkeit' als Vorwand benutzt, jeglichen 'sensorisch gepraegten' Zugang als 'unphilosophisch' abzutun. Jahrhundertelang und bis heute ist ""DIEphilosophie"" als 'eingeschworene Diskursgemeinschaft' unter dem Motto "Kampf dem Irrtum!" auf ""DIEwahrheit"" und deren christlich gepraegte 'Denkderivate' festgelegt.
Selbst mir, der ich 'seit Kindheitstagen auf genaues Hinsehen geeicht' bin, kommt es als 'Sakrileg' vor, das so deutlich auszusprechen. Denn auch ich bin dieser Kultur, in der ich enkulturiert wurde und ihren propagierten Werten durchaus 'solidarisch verpflichtet', achte durchaus die Glaubensinhalte meiner Mitmenschen. So faellt mir diese Thematisierung ausgesprochen schwer, weil mir jegliches 'jemandem zu nahe treten' widerstrebt. Fuer glaeubige Menschen 

Folgerungen fuer andere Bereiche: Transdisziplinaritaet

"Forschung und Lehre" sind nach meinem bisherigen Eindruck immer noch sehr stark von einer 'Heurekamentalitaet' gepraegt, die dazu neigt, die je 'EIGENE SCHLUSSfolgerung' mit einer Tendenz zu 'absolutsetzen' in den Vordergrund zu stellen. Dabei tritt 'beschreiben' eher in den Hintergrund. Dadurch wird jeder daran gehindert, die Stimmigkeit der Schlussfolgerungen beurteilen zu koennen, dem die Forschungsbeschreibungen nicht in vollem Umfang zur Verfuegung stehen. Wenn das vielleicht nicht fuer Fachkollegen zutreffen mag, so doch gewiss fuer interessierte 'Laien', die im interdisziplinaeren Dialog die Ansprechpartner waeren.
So wird in der Regel versaeumt, eine 'Palette der Moeglichkeiten und Aspekte' aufzuzeigen. Statt dessen geht es eher um 'streiten, WER welche und wer DIE RICHTIGE Schlussfolgerung gezogen hat'.
Wer Gregory Batesons Einwaende a) des "Erklaerungsprinzip, mit dem sich ALLES ERKLAEREN laesst" und b) (sinngemaesz)
"Induktion ist DEDUKTION, so lange kulturspezifische Vorannahmen unbeschrieben uebernommen werden" beruecksichtigt, kann 'Meinung' leicht als 'kulturgepraegte Festlegung' hinter sich lassen.

Interindividuell, interdisziplinaer, interkulturell
Dieser 'physistische' Ansatz ist dadurch gepraegt, dass er neben 'Namen von Gegenstaenden', 'operationalen Beschreibungen von Prozessen und Aktivtaeten' und 'operationalen Beschreibungen der Eigenschaften von Gegenstaenden und Lebewesen' lediglich 'Abstraktionen erster Ordnung, die sich unmittelbar auf diese drei Arten von Bezeichnungen beziehen' zulaesst.

Kooperativ zu fuellender Rahmen

Der Manie vieler Philosophen und Forscher, die eigenen Schlussfolgerungen mehr oder minder profilneurotisch 'als Plakat (= ""Erklaerungsmodell"") in den Vordergrund zu stellen', setze ich 'transdisziplinaere Kooperativitaet' entgegen.

Jedes 'eigenstaendig denken' macht 'einigen' notwendig. Zum einen 'einigen auf die verwendeten Termini', zum anderen 'einigen ueber abgestimmte weitergehende Schritte'. Kulturen unterscheiden sich aus meiner Sicht unter anderem darin, WIE sie das Problem des 'notwendigerweise einigen' aus ihrer Tradition heraus geloest haben.

Als eine implizite Form von 'einigen' betrachte ich ""verstehen"". Das ergibt sich aus meiner Operationalisierung von ""erklaeren"": "erklaer(UNG)en ist (sind) dazu da, sich damit zufrieden geben zu koennen". Somit waere dann ""verstehen"" das notwendige Pendant dazu: "Sich mit DER ""Erklaerung"" zufrieden geben".

Dieses Begriffspaar ist aus meiner Sicht eine (je kulturspezifische) Variante eines 'urmenschlichen Beduerfnisses', naemlich 'beunruhigt sein ueber etwas moeglicherweise bedrohliches' aufloesen zu wollen. Anders gesagt, 'unbekannt' in 'bekannt' zu verwandeln, 'sich mit den Sachen befassen und Zusammenhaenge herausfinden'. Als solches ist das nicht nur bei Tieren beobachtbar, sondern insbesondere auch bei Kindern ... soweit es ihnen nicht 'durch Konformitaetszwang abtrainiert' wird. Neueste Untersuchungen von Felix Warneken bestaetigen meine fruehen Beobachtungen an Kleinkindern.
Zudem ist kleinen Kindern 'einigen' offensichtlich 'gegeben'. Denn sie neigen dazu, diejenigen, die aus einem Spielverlauf aussteigen wollen, durch Regelaenderungen wieder zu integrieren. So sind Kinder in der Lage, ihre kindlichen "Erklaerungsmodelle" immer wieder miteinander abzugleichen, solange ihnen 'rechthaben wollen' noch unbekannt ist.

Sich auf andere Menschen einzulassen und ihre 'andere Sicht' als Bereicherung betrachten zu koennen sollte dann wohl auch Erwachsenen moeglich sein.

Es ist nach meinen Erfahrungen mit dem hier propagierten Konzept ('BasisKonzept') moeglich, 'Aspekte gleichrangig nebeneinander ordnen' und wechselweise in projektierte Erprobungen einzubeziehen. Auch das sollte nicht allzu schwierig sein. Allein schon 'Deutungsenthaltung' und 'Brainstorming' sind so bekannt und weit verbreitet, dass sie als Grundlage fuer 'Konsensbildung' dienen koennen. 'Konsens' ist immer 'notwendige Voraussetzung fuer den naechsten GEMEINSAMEN Schritt'. In Wirtschaft und Forschung ist es, insbesondere bei jeglicher "Fehlersuche", eine 'gewohnte Uebung', 'EINEN Schritt zu vollziehen UND unmittelbar danach die Wikung zu ueberpruefen'. In gleicher Weise koennen auf der Grundlage und innerhalb des hier praesentierten Rahmens 'praktische Umsetzungen' erprobt werden, die sich aus gemeinsamen Ueberlegungen ergeben haben.

Urmenschliches als Zentralgedanke der Umsetzung dieses Ansatzes

Das, was Menschen entzweit, sind ihre Festlegungen auf bestimmte Sichten. Die dabei verwendeten strittigen Termini sind ausschlieszlich solche, die als 'kulturspezifisch' bezeichnet werden koennen und von den Kulturmitgliedern als ""selbstverstaendlich"" empfunden werden. Fuer alle solchen Festlegungen lassen sich in den Vorstellungen anderer Menschen Gegenbeispiele finden. (wird demnaechst gesondert erlaeutert)

Das, was allen Menschen gemeinsam ist, bezeichne ich als 'urmenschlich'. In reiner Form ist es bei Kleinkindern zu finden. Und zwar nur so lange, wie sie noch nicht der verhaltensbezogenen und verbalen Indoktrination ihrer Umgebungskultur ausgesetzt waren. So haben Untersuchungen an Kleinkindern in den letzten Jahren belegt, dass sie instinktiv zu 'unterstuetzenden Handlungen' (Felix Warneken) neigen, sobald sie auf ihren eigenen Beinen stehen und den Bedarf dazu entdecken.

Den Kernsatz meiner Vorstellung von 'urmenschlich' (als 'das, was allen Menschen gemeinsam ist'), "Jedes Lebewesen ist bestrebt, seinen eigenen Impulsen zu folgen", habe ich so erst in den 80ern formuliert, ihn jedoch schon 'von Kindesbenen an' in meinem Alltag 'beiderseitig praktiziert'.

Antwort auf die Frage: "Warum eine Philosophie innerhalb eines kommerziellen Rahmens veroeffentlichen?"

Die "Fitforfuture (Kommandit)Gesellschaft fuer Weiterentwicklung" habe ich Ende 1998 mit Freunden gegruendet und strebe seit einigen Jahren an, sie in eine Stiftung umzuwandeln.  Der 'Unternehmenszweck' wurde bezeichnet als "Gesellschaft zur Entwicklung und Verbreitung zukunftstraechtiger Konzepte".

Der aeuszere Rahmen "fitforfuture( KG)" wird von mir verwendet, da ich feststellen musste, dass mein praktiziertes Beratungskonzept OHNE 'die dahinterstehende Philosophie' in seinen Ausfuehrungen in Bezug auf die Grundlagen kaum nachzuvollziehen ist. Insofern sind all meine 'philosophischen Ausfuehrungen' auch immer gleichzeitig 'Werbung fuer mein Beratungskonzept', ohne jedoch dieses aufzudraengen, es bleibt hier ansonsten inhaltlich unerwaehnt. Die inzwischen auch von anderen nachvollzogene lebenspraktische Alltagsrelevanz meiner Grundsatzueberlegungen stelle ich sowohl in meinem Beratungskonzept (fitforfuture) als auch in meinen 'philosophischen Schlussfolgerungen aus dem hier beschrieben Ansatz' (AxioTentaO) in wachsendem Umfang zur Verfuegung.

"Finanzielles Interesse korrumpiert den Ansatz": Mein eigenes kommerzielles Interesse halte ich fuer eher bescheiden, was auch durchaus nachweisbar waere. Denn die Fitforfuture KG soll und kann mir den Rahmen bieten, innerhalb dessen ich 'gemaesz meinen Auffassungen agieren' und meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Zudem ist vorgesehen, die Fitforfuture KG in eine Stiftung, bei der alle Rechte liegen, umzuwandeln, sobald der finanzielle und arbeitstechnische Aufwand abgegolten ist. Fuer die Uebergangszeit bis dahin ist ein Antrag auf Gemeinnuetzigkeit bereits ins Auge gefasst, da die Gesamtheit der Konzepte dazu geeignet ist, in allen Bereichen des oeffentlichen und privaten Lebens 'Konflikthaftigkeit nachhaltig mindern' zu koennen. 

In der Kombination des von mir praktizierten 'radikal hinsehen' und der daraus folgenden 'OffensichtBARkeit beschriebener Phaenomene' liegt so viel 'Befremdlichkeit fuer westliche Kulturmitglieder', dass deren brisante Wirksamkeit nur in kleinen Portionen vertraeglich ist und somit einer dauerhaften Einbindung in andere Organisationsrahmen vorlaeufig noch widerspricht. 

Die Konzepte 'beschreibend bleiben' und 'aspektualisieren' sorgen dafuer, dass die zum 'handeln' notwendigen Annahmen erstens 'als Annahmen deutlich' bleiben, zweitens durch 'beschreibend bleibendes beobachten' alle neuen Forschungsergebnisse immer wieder einbezogen werden koennen und drittens auf diese Weise "die Zahl der Moeglichkeiten vermehrt wird" (Foerstersche Maxime).
Des weiteren sorgt das 'Basiskonzept' dafuer, dass die notwendigerweise durch jedes 'forschen' zunehmenden Differenzierungen der 'handlungsleitenden Annahmen' in ihrem Bezug einzeln 'auf die Basis rueckfuehrbar' bleiben. Somit sind sie, im Gegensatz zu 'Tricks' und 'Patentrezepten', jederzeit 'aus dem Gedaechtnis rekonstruierbar'.


Eine geaenderte Begrifflichkeit aendert auch 'Weltbild'., denn die in der kulturspezifischen Sozialisation vermittelten Ideologeme bestimmen 'Interpretation von Welt'.
Wenn wir von so selbstverstaendlich erscheinenden Begriffen ausgehen wie ""Geist"", ""DAS Ich"", ""DAS Bewusstsein"", hat das weitreichende Auswirkungen auf die Umsetzung von Forschungsansaetzen und die Interpretation von Forschungsergebnissen: 

Das Ideologem bestimmt das Ergebnis.

(wird fortgesetzt ... z.B. wenn Sie uns per eMail nach näheren Einzelheiten fragen, wir schicken Ihnen die Fortsetzung gerne zu. Entweder als newsletter oder auf Ihre direkte Anfrage auch als direkte Antwort per eMail) 
 
 
 

Fuer Interessierte: 
Telefon +49  47 79 82 87 oder
eMail
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©1990-2011 Rolf Reinhold 
Last updated at 11 Jul 2011

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